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Xstrahl in Aktion: Die Erlanger Dosisoptimierungsstudie zur niedrig dosierten Strahlentherapie des benignen schmerzhaften Ellenbogensyndroms


Die niedrig dosierte Strahlentherapie wird zunehmend zur Behandlung gutartiger Syndrome eingesetzt, jedoch wurden Langzeitstudien zu diesen niedrig dosierten Strahlentherapiebehandlungen lange vernachlässigt.
 
In ihrem Artikel „The Erlangen Dose Optimization Trial for Low Dose Radiotherapy of Benign schmerzhaften Ellenbogensyndrom. Langzeitergebnisse.“ Ott OJ, Hertel S, Gaipl US, Frey B, Schmidt M, Fietkau R, bewerten die langfristige Wirksamkeit der Schmerzreduktion durch zwei Dosisfraktionierungsschemata, die für die niedrig dosierte Strahlentherapie des schmerzhaften Ellenbogensyndroms verwendet werden.
 
Zwischen Februar 2006 und Februar 2010 wurden 199 auswertbare Patienten für diese prospektive Studie rekrutiert. Alle Patienten erhielten eine niedrig dosierte Orthovolt-Strahlentherapie mit einem Xstrahl 200-System. Ein Kurs bestand aus 6 Fraktionen in 3 Wochen. Bei ungenügender Schmerzremission nach 6 Wochen wurde eine zweite Kur verabreicht. Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip einer von zwei Gruppen zugeteilt und erhielten Einzeldosen von entweder 0.5 oder 1.0 Gy.
 
Endpunkt war die Schmerzreduktion. Die Schmerzen wurden vor der Strahlentherapie sowie unmittelbar nach (frühes Ansprechen), 6 Wochen nach (verzögertes Ansprechen) und ca umfassender Schmerzscore (CPS).
 
Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 35 Monate (Bereich 9-57 Monate). Die gesamten frühen, verzögerten und langfristigen Ansprechraten für alle Patienten betrugen 80, 90 bzw. 94 %. Die mittleren VAS-Scores vor der Behandlung und die für frühes, verzögertes und langfristiges Ansprechen in den 0.5- und 1.0-Gy-Gruppen betrugen 59.6 ± 20.2 und 55.7 ± 18.0 (p = 0.46); 32.1 ± 24.5 und 34.4 ± 22.5 (p = 0.26); 27.0 ± 27.7 bzw. 23.5 ± 21.6 (p = 0.82) bzw. 10.7 ± 15.0 und 21.5 ± 26.9 (p = 0.12). Die mittleren CPS-Werte vor der Behandlung und diejenigen für frühes, verzögertes und langfristiges Ansprechen betrugen 8.7 ± 2.9 und 8.1 ± 3.1 (p = 0.21); 4.5 ± 3.2 und 5.0 ± 3.4 (p = 0.51); 3.9 ± 3.6 und 2.8 ± 2.8 (p = 0.19) bzw. 1.5 ± 2.3 und 2.4 ± 3.5 (p = 0.27). Zwischen dem 0.5- und dem 1.0-Gy-Arm wurden keine signifikanten Unterschiede in der Qualität des Langzeitansprechens gefunden (p = 0.28).
 
Sie kamen zu dem Schluss, dass eine niedrig dosierte Strahlentherapie eine wirksame Behandlung für die langfristige Behandlung des benignen schmerzhaften Ellenbogensyndroms ist. Aus Gründen des Strahlenschutzes sollte die Dosis für eine Strahlentherapieserie jedoch 3.0 Gy nicht überschreiten.
 
Mit diesem Xstrahl In Action wurde von einem Artikel übernommen, der auf einer Website der National Library of Medicine gefunden wurde.

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