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Strahlentherapie bei lokal fortgeschrittenen Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen der Haut

8. März 2004

ZIEL:

Bestimmung der Ergebnisse von Patienten mit lokal fortgeschrittenen Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen der Haut, die mit Strahlentherapie behandelt wurden.

Methoden und Materialien:

Es wurde eine retrospektive Überprüfung der Ergebnisse von Patienten mit Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen durchgeführt, die mit radikaler Strahlentherapie behandelt wurden. Eingeschlossen wurden Patienten mit T2 oder einer fortgeschritteneren Erkrankung oder Lymphknotenerkrankung. Der klinische Verlauf nach Strahlentherapie und Faktoren, die die lokoregionäre Kontrolle beeinflussen können, wurden analysiert.

ERGEBNISSE:

Die vierjährigen lokoregionären Kontrollen für Basalzell- und Plattenepithelkarzinome liegen bei 86 % bzw. 58 %. Die mittlere Zeit bis zum Wiederauftreten von Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen beträgt 40.5 Monate bzw. 5.0 Monate. Es gab keine Todesfälle durch Basalzellkarzinome, aber 65 % (30/46) aller Patienten mit lokoregionär rezidivierenden Plattenepithelkarzinomen starben an der Krankheit. Unkontrollierte lokoregionäre Erkrankungen waren die Todesursache bei 81 % (30/37) aller Patienten, die an Plattenepithelkarzinomen starben.

FAZIT:

Auch lokal fortgeschrittene Basalzellkarzinome können mit einer Strahlentherapie gut bekämpft werden. Plattenepithelkarzinome haben einen deutlich schlechteren Verlauf und können nach einer Strahlentherapie schnell wieder auftreten. Lokoregionales Versagen bleibt die häufigste Todesursache bei rezidivierenden Plattenepithelkarzinomen.

Kwan W, Wilson D & Moravan V.

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